Social Media Spiegel

Was war los bei Facebook und Instagram? Bleiben Sie auf dem Laufenden zu den jüngsten Social-Media-Aktivitäten des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil.

April 2025

30. April: Stephan Weil beim Kirchentag in Hannover

Der Kirchentag in Hannover ist eröffnet! Ich wünsche uns allen ein fröhliches Fest mit vielen schönen Momenten, interessanten Gesprächen und anregenden Impulsen.
 
Der Kirchentag bietet vielfältige Möglichkeiten zur Begegnung, zu Diskussion und zum Austausch. Unter der Losung „mutig – stark – beherzt“ lädt er dieses Jahr ausdrücklich zur Verteidigung unserer Demokratie ein. Dass Demokratie, Frieden und die Achtung der Menschenwürde keine Selbstverständlichkeiten sind, zeigen zahlreiche aktuelle Entwicklungen.
 
Ich hoffe, dass wir gemeinsam ein starkes Zeichen für Toleranz, Respekt und ein demokratisches Miteinander setzen können. Die niedersächsische Landesregierung freut sich auf den Kirchentag in Hannover!

27. April: Besuch in Bergen-Belsen

Am 15. April 1945 befreiten britische Soldaten, das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Heute, 80 Jahre später, haben wir gemeinsam mit mehr als 50 Überlebenden und vielen weiteren Menschen der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Die Bereitschaft vieler Überlebender, immer wieder von ihren ganz persönlichen Erfahrungen zu berichten, ist die glaubwürdigste und deswegen wichtigste Quelle der Erinnerung. Wir können ihnen nicht genug dafür danken.
Unsere Verfassung hat eine ungeschriebene Überschrift: Nie wieder! Nie wieder sollen die Würde und das Leben von Menschen in Deutschland mit Füßen getreten werden, nie wieder Menschenrechte missachtet werden, nie wieder Willkür anstelle des Rechts treten können. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst: Nie wieder ist jetzt!
23. April: Ministerpräsident würdigt Kurt Schuhmacher bei Stolperstein-Verlegung in Hannover 
In Hannover haben wir heute an einen besonderen Menschen erinnert, der sein Leben lang für Demokratie und soziale Gerechtigkeit gekämpft hat – Kurt Schumacher. Mit der Verlegung des Stolpersteins würdigen wir nicht nur Schumachers mutiges Wirken während der NS-Diktatur. Der Stein ist vor allem auch ein Zeichen gegen das Vergessen.
Kurt Schumacher war ein entschiedener und unnachgiebiger Gegner des Nationalsozialismus, eine der prägendsten und herausragendsten Persönlichkeiten der deutschen Sozialdemokratie und der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Möge sein Stolperstein nicht nur ein Symbol der Erinnerung sein, sondern auch eine Mahnung, niemals nachzulassen im Kampf für die Demokratie.
 
ℹ️ Kurt Schumacher, *13. Oktober 1895 +20.
August 1952, war als deutscher Politiker maßgeblich am Wiederaufbau der SPD in Westdeutschland beteiligt. Er war ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus, wurde am 6. Juli 1933 nach dem Verbot der SPD in Berlin verhaftet und durchlief während seiner mehrjahrigen Haftzeit verschiedene Konzentrationslager, darunter das KZ Dachau. Unmittelbar nach Kriegsende und der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus begann Kurt Schumacher mit dem Wiederaufbau der SPD. Beigesetzt wurde er in Hannover auf dem Stadtfriedhof Ricklingen in einem Ehrengrab.
 
Mit freundlicher Unterstützung durch das Niedersächsische Landesarchiv @ndslandesarchiv und das Archiv des Niedersächsischen Landtags @landtag_nds.
Bild Zeitung: NLA HA ZGS 2 Nr. 238 Aufn Nr. 077
Bild Kranz: NLA HA V.V.P. 6 Nr. 112 Aufn Nr. 041
Bild Publikum: Archiv Niedersächsischer Landtag, Quelle unbekannt

21. April: In Gedenken an Papst Franziskus

Mit Papst Franziskus verliert die Welt einen außergewöhnlichen Menschen. Mein Mitgefühl gilt allen, die um den Papst trauern, insbesondere den Katholiken bei uns in Niedersachsen und in aller Welt. Ich hatte in den Jahren 2014 und 2018 die Ehre den Papst bei Privataudienzen sprechen zu können. Er hat mich dabei durch seine klare Haltung für Zusammenhalt, Frieden und vor allem für die Schwachen in unseren Gesellschaften sehr beeindruckt. Bis zuletzt hat Papst Franziskus trotz seiner schwer angeschlagenen Gesundheit die Nähe der Menschen gesucht. Noch zu Ostern spendete er den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“. Die Stimme von Papst Franziskus für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden wird uns fehlen.

16. Mai: Besuch der Gedenkveranstaltung „80 Jahre Freiheit“ in Groningen 

Ein bewegender Tag der Erinnerung – und ein starkes Zeichen der Freundschaft: Heute durfte ich im niederländischen Groningen an der Gedenkveranstaltung „80 Jahre Freiheit“ teilnehmen.

Das Jubiläum erinnert an die dunklen Jahre der deutschen Besatzung der Niederlande, an Deportationen und das Leid unzähliger Menschen. Diese Geschichte verpflichtet uns: Frieden, Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeit.

Im Austausch mit den Kommissarinnen und Kommissaren des Königs aus Groningen, Drenthe, Fryslân und Overijssel wurde deutlich, wie eng Niedersachsen und seine niederländischen Nachbarn verbunden sind.
Mit der Enthüllung eines Banners am Kirchturm der Akerk haben wir gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Erinnerung, Freundschaft – und ein starkes Europa gesetzt.
ℹ️ Die Veranstaltung „80 Jahre Freiheit – Ende des Zweiten Weltkriegs“ ist Teil eines landesweiten Gedenk- und Kulturprogramms in den Niederlanden, das bis Ende August 2025 zahlreiche Initiativen und Events umfasst. Heute fand die offizielle Eröffnung des Kulturprogramms der nordostniederländischen Provinzen in Groningen auf dem Vorplatz der Akerk statt. Das Kulturprogramm wird organisiert vom „Niederländischen Nationalkomitee 4. und 5. Mai“, das am 27. November 1987 per Königlichem Erlass eingerichtet wurde. Seine wichtigsten Aufgaben sind, dem Gedenken und Feiern Richtung, Inhalt und Form zu geben sowie die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg lebendig zu halten.

11. April: Die letzte Rede Stephan Weils im Bundesrat 

Ein letztes Dokument meiner Tätigkeit im Bundesrat: Thema meiner letzten Rede war eine Grundgesetzänderung, die es dem Bund ermöglicht, sich an Entschuldungsmaßnahmen zugunsten von übermäßig verschuldeten Kommunen zu beteiligen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass viele Kommunen in eine absolute Perspektivlosigkeit hineinrutschen.
 
Herzlichen Dank allen Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit, wir Länder sind stark, wenn wir einig sind.

10. April: Statement zum Koalitionsvertrag 

Auf den ersten Blick macht der ausgehandelte Koalitionsvertrag einen sehr guten Eindruck. Die Grundlage waren zügige und größtenteils diskrete Verhandlungen. Ich hoffe, dass dieser Regierungsstil sich auch in den nächsten Jahren durchsetzen wird, um das Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern zu stärken.
 
Es sind viele richtige Schwerpunkte gesetzt worden. Zum Beispiel die notwendigen Verfassungsänderungen, um die Sicherheitslage in unserem Land zu verbessern, aber auch die Sanierung der Infrastruktur in Deutschland voranzutreiben. Man hat sich auch auf Kostenerleichterungen für Unternehmen, die besonders viel Energie verbrauchen geeinigt. Das ist eine alte Forderung der niedersächsischen Landesregierung, die nun realisiert werden wird.
 
Ich begrüße außerdem das Bekenntnis zu den Klimazielen und den Vorsatz, künftig die Energiewende noch effizienter voranzutreiben. Insgesamt scheint mir die Vereinbarung eine solide Grundlage, um eine erfolgreiche Bundesregierung für die nächsten vier Jahre zu bilden.

1. April: Rückzug aus der niedersächsischen Landespolitik

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, mich in den nächsten Wochen aus der ersten Reihe der niedersächsischen Landespolitik zurückzuziehen. Ich verabschiede mich voller Dankbarkeit. Als Ministerpräsident habe ich zwölf Jahre lang anspruchsvolle und wichtige Aufgaben für Niedersachsen übernehmen dürften, die ich mit großem Engagement, aber vor allem auch mit viel Freude und Begeisterung ausgeübt habe. Von den Niedersächsinnen und Niedersachsen habe ich dabei immer wieder viel Vertrauen und auch Zuspruch bekommen – das hat mir viel bedeutet. Herzlichen Dank dafür, vielen Dank für das Verständnis und alles Gute für unsere gemeinsame Zukunft!